»RedAss«

Rolf Allerdissen, Jahrgang 1966 – ausgezeichneter Fussball-Dilettant und GeschichtenerzählerWrexham AFC Member International

Allerdissen konnte schon als Säugling nicht mit Messer und Gabel essen und war laut Aussage seiner Mutter trotzdem stets hungrig. Aufgewachsen im sanft hügeligen Ravensberger Land nahe Bielefeld interessierte er sich schon früh für das Leben jenseits des Dr. Oetker Instant-Puddings und dem DSC Arminia. Fussbälle, wenn es sie in seinem Handball-Heimatdorf gab, mochte er zunächst wegen ihrer Größe nicht. Später dann schon als klassischer Straßenfussballer auf dem örtlichen Sportplatz. Nachdem er in den 1990ern mit dem Virus Internet infiziert wurde entwickelte er fortwährend verschiedene Formate im Weltweitnetz zur leichten Unterhaltung in verschiedenen Sachgebieten. Leichte Unterhaltung und das Buntfernsehen formten sein Leben, deshalb berichtet er hier nun mit Leidenschaft über inklusive Fussballkultur als selbstbetroffener Mensch mit Behinderungen.

Herm Rolef Steleman van Thuin über seinen 10xUrgroßenkel Rolf Allerdissen, wenn er ihn denn kennen würde

Von einem Wandertag zur Liebe für Walisischen Fußball: Mein Weg zur Faszination

Als 14-Jähriger wurde ich unfreiwillig Zeuge einer magischen Begegnung im Ludwig-Jahn-Stadion in Herford, die mein Herz für den walisischen Fußball entfachte. Es war Ende Mai 1981, und ein Vorrundenspiel der Fußball-Europameisterschaft der Junioren zwischen Wales und Griechenland stand auf dem Programm.

Der Wandertag meiner Schule führte uns zu diesem fußballerischen Ereignis, das trotz des typischen regnerischen Wetters für diese Jahreszeit nichts an seiner Faszination verlor. Der Weg zum Stadion war von der Ungeduld geprägt, da wir aufgrund unseres gemächlichen Tempos erst nach dem Anpfiff eintrafen. Doch schon beim Betreten des Stadions spürte ich die aufgeladene Atmosphäre.

Die Waliser präsentierten sich nicht nur als die spielerisch überlegene Mannschaft, sondern ihre Fankultur war ein Fest für die Sinne. Die walisischen Gesänge durchdrangen das Stadion, lauter und leidenschaftlicher als alles, was ich zuvor erlebt hatte. Die Menge war dominiert von weiß-grünen Fahnen mit dem stolzen roten Drachen, ein Symbol, das die walisische Identität in die Herzen der Zuschauer trug.

Bemerkenswert war, dass trotz der vorhandenen griechischen Gemeinschaft in Herford und Umgebung die Waliser in der Überzahl waren. Dies verdeutlichte die erstaunliche Anziehungskraft des walisischen Fußballs selbst in einer Region, die von der britischen Präsenz und anderen kulturellen Einflüssen geprägt war.

Herford, damals mit drei großen Kasernen der Britischen Rheinarmee, wurde für mich an diesem Tag zu einem Schauplatz der Begegnung mit einer Fußballleidenschaft, die über nationale Grenzen hinausreichte. Die Mischung aus sportlichem Können, mitreißender Fankultur und der symbolträchtigen Präsenz des roten Drachen hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Seit diesem Tag hege ich eine persönliche Affinität zum walisischen Fußball. Die Liebe zu diesem Sport wurde durch eine zufällige Begegnung an einem regnerischen Tag in Herford entfacht und ist seither zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. Der walisische Fußball hat eine unvergleichliche Faszination, die weit über die Grenzen des Spielfelds hinausreicht und Herzen erobert, selbst inmitten von Regenschauern und in einer deutschen Stadt mit britischer Geschichte.

Wie ich vom WXM-Virus angesteckt wurde

Als ich die Doku „Welcome to Wrexham“ auf Disney+ entdeckte, dachte ich zunächst, es sei nur ein weiterer Fußballfilm mit einem Hollywoodstar. Doch als mir mein Netzbetreiber ein kostenloses Jahr Disney+ anbot, gab ich dem Ganzen eine Chance. Nachdem ich die ersten Folgen gesehen hatte, war ich total geflasht! In den nächsten Nächten verschlang ich die gesamte Serie und war begeistert von der einzigartigen Qualität und dem fesselnden Inhalt. Nun bin ich nicht nur wieder fußballbegeistert, sondern auch ein interessierter Verfolger des Wrexham AFC – alles dank einer unerwarteten Begegnung mit Ryan Reynolds auf meinem Bildschirm!

Während der Weihnachtszeit, mit viel Freizeit und Neugier, tauchte ich tiefer in die Welt des Wrexham AFC und das Engagement von Ryan Reynolds und seinem Partner „the other Guy“ ein. Die Fortsetzung der Doku enttäuschte nicht. Besonders beeindruckte mich eine Episode, in der das Thema Fans mit Behinderungen und die Zugänglichkeit zum Stadion im Fokus standen. Die offizielle Einstellung von Carey Evans als Disability Liaison Officer und ihre erhellenden Erklärungen über die Herausforderungen verschiedener Behinderungen in Fußballstadien berührten mich tief. Der Wrexham AFC wurde für mich nicht nur ein Fußballverein, sondern ein Symbol für Inklusion und Engagement.

Inspiriert von der faszinierenden Reise des Wrexham AFC entschied ich mich, die „Roter Drache“ Gruppe zu gründen, einem deutschen Support des Vereins. Die Gründung dieser Gruppe, die sich nicht nur dem Fußball, sondern auch einer inklusiven Fußballkultur widmet, war ein Schritt in eine gemeinsame Leidenschaft. Es ist immer erfrischend zu sehen, wie sich Fans unterschiedlicher Hintergründe und Fähigkeiten zusammenfinden, um die Begeisterung für Fußball und jetzt dem Wrexham AFC zu teilen. Die Gruppe „Roter Drache“ steht nicht nur für die Farben des Vereins, sondern auch für die Vielfalt und Einheit der Fans, die gemeinsam eine einzigartige, inklusive Fußballgemeinschaft schaffen. Es ist mehr als nur ein Supporterclub; es ist eine Bewegung, die die Essenz des Fußballs für alle zugänglich macht.


»RedAss & Compliance«

In den Schattengassen des Internet, wo das Licht schüchtern um die Ecken huscht und das Lachen der Gauner wie eine Melodie in der Nacht erklingt, da trafen sich drei Gestalten, deren Namen schon allein ein Abenteuer versprechen: RedAss, der Meister der Unfug, begleitet von seinen unvergleichlichen Komplizen, Paul O’Dono und Mano Grande.

Paul O’Dono, mit einem Gesicht so glatt wie ein frisch geputzter Fußball, war bekannt für seine rasiermesserscharfen Witze und seine Fähigkeit, aus jeder misslichen Lage einen Elfmeter zu machen. Mano Grande hingegen, dessen Hände so groß waren, dass sie ganze Datenspeicher umklammern konnten, war berüchtigt für seine ungeheure Stärke und seine Fähigkeit, selbst die hartnäckigsten Gegner mit einem einzigen Handschlag auf die Matte zu schicken.

Zusammen bildeten sie ein Trio, das so schelmisch war wie eine Horde Kobolde auf Koffein. Ihre Abenteuer führten sie durch die verworrenen Seiten des Internets, wo sie mit einer Mischung aus List, Charme und roher Gewalt jede Herausforderung meisterten, die sich ihnen in den Weg stellte.

Egal ob es darum ging, eine gestohlene Barrierefreiheit zurückzuerlangen, einer rivalisierenden Segregation auszutricksen oder einfach nur einen guten Streich zu spielen, RedAss, Paul O’Dono und Mano Grande sind immer zur Stelle, bereit, die Welt mit ihrem ganz eigenen Stil von Inklusion zu erobern.

Und so zogen sie durch die Dunkelheit des Lightnet, begleitet vom Klang ihres eigenen Gelächters und dem Echo ihrer unvergesslichen Namen, die in den Gassen widerhallten wie ein Ruf zum Abenteuer. Denn solange RedAss und seine Komplizen unterwegs sind, gibt es niemals einen langweiligen Moment in dieser Weltweitnetz.

»Paul O’Dono«

Name: Paul Dono aka O’Dono

Geburtsjahr: Ich bin in dem Jahr geboren das als Goldene Zeitalter der DVDs begann und ein italienischer Klempner mit türkischen Wurzeln aus Japan kommend die Kinderzimmer dieser Welt im Sturm eroberte und noch heute eine wichtige Rolle in der Videospielindustrie spielt.

Lange Rede kurzer Sinn ich bin im schöne Jahr 1996 geboren. Genauer dem 30.03.1996  

Geburtsort: Ich bin im  beschauliche Städtchen Cottbus geboren das sich bis heute als kleines Dorf tarnt in dem sich Fuchs und Hase noch gute Nacht sagen.

Der Fußball trat schon recht für in meinem Leben als ich mit meiner Tante ab und zu den Spielern des Energie Cottbus beim Training zuschaute.

Doch so richtig packte mich das Fußballfieber, als ich ein Spiel des FC Bayern München sah. 

Mit Legenden wie Oliver Kahn, Lucio, Mark van Bommel und noch einem sehr jungen Bastian Schweinsteiger auf dem Feld, der später ebenfalls zu einer  Legende im Verein wurde. 

Mein Spruch ist, ein Team viele Geschichten für jede Perspektive 


»Mano Grande«

Mano Grande wurde 1982 in Konstanz am Bodensee geboren. Aufgrund einer fortschreitenden Sehbeeinträchtigung besuchte er Schulen in seinem Geburtsort, Stuttgart und Marburg, um schlussendlich in Studium und im Beruf in Kassel zu landen. Hier fand er seine Liebe, gründete eine Familie und entwickelte seine Leidenschaft als Speaker. Denn immer schon gab er überall seinen Senf dazu, beste Voraussetzungen für das Coach, Peer Counselor und Podcaster sein.

Beim „inklusiven Fussball“ war sein erster Gedanke „hm, all inclusive“, es gäbe eine Bratwurst gratis, aber es verhält sich dabei wohl wie bei den angebotenen Cookies im Internetbrowser, „alle akzeptieren sie, aber keiner kriegt welche“.

Fussball schauen, Fussball feiern, wurde mit den Jahren eine echte Barriere für Mano Grande. Aber da oben im Norden, eine Ausfahrt vor dem Nordpol und dem Weihnachtsmannhaus, ganz da oben in Nordwales, da will er das echte Flair, die pure Freude am Fussball wiedererwecken.

Mit dem Motto: „Inklusiver Fussball ist mehr als eine gratis Bratwurst“, nimmt er seinen Indi-Jones-Abenteuerhut, seinen Blindenstock und seine MmB Community, Menschen mit und ohne Behinderung, einen Haufen Freunde mit nach Wrexham!